Wem Programmieren mit LLM-Unterstützung keinen Spass macht, kann weiterhin auf klassischer Weise programmieren.
Was wegfällt ist die Anerkennung aus der Atari-Gemeinschaft. Und damit eine starke Motivation. Wer vor den KI-Zeiten mehrere Wochen oder Monate in ein tolles Spiel, Demo oder eine gute Anwendung investiert hat, dem wurde viel Anerkennung zuteil.
Heute lässt sich das gleiche Ergebnis in 1-2 Tagen mit LLM-Hilfe erstellen, daher fällt der "WOW"-Faktor weg, selbst wenn kommuniziert wird, das alles, "wie in alten Zeiten", manuell programmiert wurde.
Ein NUMEN lässt sich heute mit LLM in sehr viel kürzerer Zeit erstellen.
Die Flut von guten und schlechten LLM-Produktionen für Retro-Systeme macht es schwierig für die Spieler und Benutzer, die echten, handgefertigten Perlen der Softwarekunst zu entdecken und zu würdigen.
LLM-Programmierung funktioniert nur dann gut, wenn die LLM den generierten Programmcode selbstständig testen kann und dann selbst in mehreren Durchgängen das Programm verbessert. Das ist nur möglich dank guter Emulatoren auf dem PC (Atari800, Altirra) und Cross-Compilern und -Assemblern.
Diese Entwicklung hat aber schon vor den KI-Zeiten, so vor ca. 35 Jahren mit den ersten Cross-Compilern angefangen. Entwicklung von 8-bit Software auf PC mit "modernen" Hilfsmitteln ist erheblich produktiver als Entwicklung nur auf dem A8. KI hat diese Entwicklung nur noch rasant beschleunigt.
Mein Vorschlag um die Retro-Fazination auch beim Programmieren weiterhin erfahren zu dürfen:
wir machen auf mehrtägigen Treffen wie der Fujiama/SummerCamp in Zukunft Programmierwettbewerbe (wie bisher auch), aber mit der Vorgabe "auf dem Gerät", d.h. alle Entwicklung muss auf dem Atari 8bit stattfinden, ohne PC, ohne LLM, ohne Cross-Compiler, ohne Internet (kein WLAN), nur der Mensch, sein Hirn und ein 6502. Bücher sind erlaubt.
Durch "Peer-Pressure" sollte dies auf Treffen funktionieren, denn es fällt auf, wenn dort jemand am PC arbeitet und auch am Wettbewerb teilnimmt.
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